Kategorie: Allgemein

  • Home Assistant 2026: Installation auf Proxmox in 60 Sekunden ;-)

    Home Assistant 2026: Installation auf Proxmox in 60 Sekunden 😉

    Das Jahr 2026 steht im Zeichen der Effizienz. Niemand hat mehr Lust auf endlose Installationsorgien. Wenn du Home Assistant auf deinem Proxmox-Server aufsetzen willst, ist der „One-Liner“-Weg über die Proxmox Helper Scripts der einzig vernünftige Pfad.

    Voraussetzungen

    1. Ein installierter Proxmox VE Server. Falls du noch bei Null anfängst, starte hier: https://www.proxmox.com/en/downloads/proxmox-virtual-environment
    2. Internetzugriff für deinen Proxmox-Host.
    3. Ein Minimum an Mut, Befehle aus dem Internet in deine Shell zu kopieren.

    Die Installation Öffne die Shell deines Proxmox-Knotens und feure diesen Befehl ab. Dieser One-Liner zieht sich das aktuelle HAOS-Image, erstellt die VM mit optimierten Einstellungen und startet das System direkt durch.

    Bash

    /bin/bash -c "$(curl -sL https://github.com/community-scripts/ProxmoxVE/raw/main/scripts/haos-vm.sh)"
    

    Was das Skript macht

    1. Es prüft deine Proxmox-Version auf Kompatibilität.
    2. Es lädt das aktuellste Home Assistant Disk Image herunter.
    3. Es erstellt eine VM mit sinnvollen Defaults (meist 2 vCPUs, 4GB RAM, 32GB Storage).
    4. Es bindet die VM an deine Standard-Netzwerkbrücke (vmbr0).

    Nach der Installation Sobald das Skript fertig ist, erscheint die neue VM in deiner Proxmox-Liste. Die Weboberfläche von Home Assistant erreichst du nach wenigen Momenten unter deiner vergebenen IP-Adresse und dem Port 8123.

    Weitere Details zu den Skriptoptionen findest du direkt bei der Community
    unter: https://community-scripts.org/scripts/haos-vm

    Viel Erfolg beim Automatisieren. Wer mehr Tiefgang oder spezifische YAML-Konfigurationen sucht, schaut sich meine anderen Beiträge hier auf

    https://www.smarterwolf.de

  • Dein Home Assistant KI-Mitarbeiter (2026 Edition)

    Dein Home Assistant KI-Mitarbeiter (2026 Edition)

    Wir schreiben das Jahr 2026. Manuelle YAML-Editierung in Home Assistant? Ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Wer sein Smart Home ernst nimmt, hat längst einen digitalen Vollzeit-Mitarbeiter eingestellt: Die Gemini KI, gesteuert über die Kommandozeile (CLI).

    Das Konzept: Totale Kontrolle mit doppeltem Boden Vergiss grafische Editoren. Wir übergeben der Gemini CLI das komplette Konfigurationsverzeichnis deines Home Assistant. Das ist das Herzstück. Aber keine Sorge, wir arbeiten ohne Netz und doppelten Boden nicht.

    1. Das Sicherheitsnetz (Git): Dein gesamter /config Ordner liegt in einem Git-Repository. Jede Änderung, die die KI vorschlägt oder durchführt, ist ein Commit. Geht etwas schief? Ein Befehl, und du bist zurück auf dem Stand von vor fünf Minuten. Versionierung ist deine Lebensversicherung.
    2. Die Richtlinien (Markdown-Direktiven): Du sagst der KI nicht nur was sie tun soll, sondern wie. In speziellen .md-Dateien definierst du deine „Hausordnung“: Benennungskonventionen für Entitäten, bevorzugte Blueprint-Strukturen oder Sicherheitsregeln. Die KI liest diese Richtlinien, bevor sie eine einzige Zeile YAML anfasst.
    3. Der KI-Mitarbeiter (Gemini CLI): Das ist dein neuer Admin. Du gibst Befehle wie:
      • "Gemini, refactor meine Licht-Automationen basierend auf der 'Effizienz'-Richtlinie."
      • "Analysiere die Logs der letzten Woche und schlage Optimierungen für träge Sensoren vor."
      • "Räume ungenutzte Entitäten und alte Skripte auf, die nicht mehr der aktuellen Namenskonvention entsprechen."

    Das Ergebnis: Ein selbstheilendes Smart Home Die KI analysiert deine bestehenden YAML-Dateien, versteht Zusammenhänge und führt komplexe Änderungen über Dutzende von Dateien hinweg fehlerfrei aus. Sie wird zum proaktiven Mitarbeiter, der dein System sauber, effizient und aktuell hält. Du bist nicht mehr der Handwerker, du bist der Architekt.

    Willkommen im Jahr 2026. Dein Smart Home ist endlich smart genug, sich selbst zu verwalten.

    Inspiration & Umsetzung:

    Wie sieht das in der Praxis aus?

    • Basis: Ein solides Linux-System (z.B. das im vorherigen Artikel erwähnte Linux Mint) mit installiertem git und der Gemini CLI.
    • Workflow: Du erstellst einen Ordner directives/ in deinem Config-Verzeichnis. Dort legst du Dateien wie automation_styleguide.md oder cleanup_rules.md ab.
    • Interaktion: Über dein Terminal navigierst du in den Config-Ordner und nutzt die CLI, z.B.: gemini-cli run --context . --directives directives/automation_styleguide.md "Erstelle eine neue Automation für...". Die KI hat nun den vollen Kontext deiner Konfiguration und deiner Regeln und liefert dir den fertigen YAML-Code, den du nur noch reviewen und committen musst.
  • Dein Rechner, deine Macht, dein Sicherheitsnetz

    Dein Rechner, deine Macht, dein Sicherheitsnetz

    Der Weg des Wolfes

    Wer heute noch Windows nutzt, lässt sich freiwillig an der kurzen Leine führen. Werbung im Startmenü und Datenabfluss als Standard? Nicht mit uns. Im Jahr 2026 ist der Wechsel zu Linux Mint kein nerdiges Experiment mehr, sondern die einzige logische Konsequenz für alle, die Datensouveränität ernst nehmen. Deine Daten gehören dir – Punkt. Keine Telemetrie, keine ungefragten Updates, keine Werbebanner in deinem Workflow.

    1. Der Wolf im Schafspelz: Linux Mint für Umsteiger Der Umstieg von Windows auf Linux Mint ist heute so reibungslos wie nie zuvor. Die Oberfläche ist intuitiv, die Treiberunterstützung nahezu perfekt. Wer den Dual-Boot-Weg wählt, behält sein altes System für Notfälle in der Hinterhand, wird es aber nach drei Tagen ohnehin nicht mehr starten.
    2. KI-Dominanz mit der BTRFS-Lebensversicherung Wir geben der KI die volle Kontrolle über das System, um maximale Produktivität herauszuholen. Das klingt riskant? Nur wenn man kein Sicherheitsnetz hat. Durch die Installation mit dem BTRFS-Dateisystem und Timeshift schaffen wir einen unzerstörbaren Schutzraum. Die KI baut Mist in der Registry oder im Dateibaum? Ein Klick und du bist zurück auf dem Stand von gestern – oder von vor fünf Minuten. Snapshots kosten kaum Platz und machen dich furchtlos beim Experimentieren.
    3. Effizienz ist die neue Währung Lange Artikel liest heute niemand mehr – und das ist gut so. Wir wollen Ergebnisse, keine Abhandlungen. Jedes Ziel, jede noch so komplexe Konfiguration erreichst du 2026 mit ein paar gezielten Schlagworten an dein bevorzugtes KI-Modell. Die KI liefert dir die exakten Schritte für dein Setup, während du dich auf das Wesentliche konzentrierst: Das Rudel anführen.

    Das Wolf-Setup 2026 kompakt

    1. Linux Mint als stabiles, vertrautes Fundament ohne Werbe-Müll.
    2. BTRFS & Timeshift für sofortige Rollbacks bei KI-Experimenten.
    3. Datensouveränität durch lokale Kontrolle und Zero-Telemetrie.
    4. KI-Integration als Co-Pilot mit dem Wissen der gesamten Welt auf Knopfdruck.
    5. Dual Boot als sanftes Sprungbrett für Windows-Veteranen.
  • Warum ein lokaler Proxmox Backup Server sinnvoll ist – und wie KI die Einrichtung erleichtert

    Warum ein lokaler Proxmox Backup Server sinnvoll ist – und wie KI die Einrichtung erleichtert

    Wer mit Proxmox arbeitet, kommt früher oder später an den Punkt, an dem man „mal eben schnell“ etwas ausprobieren möchte: neue Container, neue Images, Migrationen, Updates oder riskante Konfigurationen. Genau dabei entstehen aber auch schnell Situationen, in denen etwas schiefgehen kann. Und spätestens dann merkt man: Ein zuverlässiges Backup ist Gold wert.

    In meinem eigenen Setup betreibe ich einen Root-Server bei Hetzner mit Proxmox. In der Firma läuft ebenfalls ein Proxmox Backup Server (PBS) und beide Standorte sind – ganz modern – per Tailscale verbunden. So laufen dort täglich Backups im Hintergrund, ohne dass ich mich darum kümmern muss.

    Das Problem ist allerdings:
    Die Sicherungen zwischen zwei Standorten über typische Internetanschlüsse (z. B. 200/50 Kabel Deutschland) dauern naturgemäß lange. Wenn ich also auf dem Hetzner-Server etwas ausprobiere oder einen Container kurz vorm Umbau sichern möchte, muss ich oft lange warten.

    Die Lösung: Ein zusätzlicher lokaler PBS direkt auf dem Proxmox-Host

    Um dieses Nadelöhr zu umgehen, habe ich auf dem Hetzner-Server selbst einen weiteren Proxmox Backup Server eingerichtet – nicht als Hardware, sondern ganz einfach als LXC-Container. Dieser lokale Backup-Server sichert die Container praktisch mit NVMe-Geschwindigkeit.

    Das Schöne:
    So kann man schnell und unabhängig vom Internetzugang Sicherungen erstellen und hat trotzdem weiterhin die Möglichkeit, die Backups an den Haupt-PBS (z. B. in der Firma) zu übertragen.

    🔐 Wichtig: Für echte Datensicherheit sollte man unbedingt auch einen separaten, dedizierten PBS betreiben. Der lokale Container ist eine Ergänzung – keine vollständige Backup-Strategie.


    🔧 Der Trick: Die Struktur ist immer gleich

    Egal, ob man einen PBS als LXC, VM oder dediziertem Server einrichtet – der Ablauf folgt immer derselben Grundstruktur:

    1. Umgebung vorbereiten
      (Ordner, Rechte, Netzwerk, Ressourcen)
    2. Container/Server erstellen
      (Hostname, ID, Ressourcen, Image)
    3. Konfiguration anpassen
      (Bind-Mounts, Netzwerkregeln, Sonderrechte)
    4. PBS installieren
      (Repository aktivieren, Paket installieren)
    5. Zugänge einrichten
      (Login, Datastore erstellen, Fingerprint übernehmen)
    6. Proxmox auf den PBS zeigen lassen
      (Storage einbinden und testen)
    7. Optional: VPN oder externen Zugriff konfigurieren
      (Tailscale, WireGuard usw.)

    Die gute Nachricht:
    👉 Die eigentliche Technik ist oft komplex — aber die Struktur dahinter ist immer die gleiche.


    🤖 Wie KI das Ganze extrem vereinfacht

    Viele schrecken vor Befehlen, UID-Mappings oder Konfigurationsdateien zurück, besonders:

    • Windows-User ohne Linux-Erfahrung
    • Proxmox-Einsteiger
    • Administratoren, die einfach nur „Backup an – fertig“ wollen

    Hier kommt die KI ins Spiel:

    Du musst nicht mehr alle Details kennen.
    Du brauchst nur diese Struktur und kannst die KI bitten:

    „Erstelle mir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um auf meinem Proxmox-Host einen unprivilegierten PBS-LXC einzurichten.
    Host-Pfad: /mein/pfad
    Container-ID: 1234
    Netzwerk: 10.0.0.50
    Nutze Bind-Mounts und Tailscale.“

    Und die KI erzeugt dann:

    • komplette Bash-Befehle
    • Container-Konfiguration
    • Proxmox-Optionen
    • Erklärungen zu jedem Schritt
    • Fehlerhinweise
    • Notfall-Tipps

    Selbst anspruchsvolle technische Punkte wie UID-Mapping oder Mount-Parameter können automatisch generiert werden.
    Das macht die Einrichtung sogar für Windows-User machbar:

    • Keine Linux-Erfahrung notwendig
    • Nur Copy-&-Paste
    • Keine Gefahr, falsche Optionen zu wählen
    • Immer auf deine Umgebung angepasst

  • Was ist Home Assistant ?

    Was ist Home Assistant ?

    Home Assistant ist die Zentrale deines Smart Homes. Bevor du in die Tiefen der Integrationen abtauchst, hier eine kurze Demo des Webinterfaces, damit du weißt, wovon wir reden: https://demo.home-assistant.io/#/lovelace/home


    💻 Die Hardware-Zentrale: Gebrauchte ThinClients und Proxmox

    Wir setzen auf Energieeffizienz, Stabilität und Virtualisierung für maximale Flexibilität.

    Option 1: Die Out-of-the-Box Lösung (Der einfache Weg)

    Wenn du einfach nur Netzkabel und Strom anstecken willst, bleib beim Home Assistant Green (ca. 110 Euro)
    Er bietet lüfterlose Stabilität und ist der Plug-&-Play-Einstieg.

    Option 2: Die High-End-DIY Lösung UNSERE EMPFEHLUNG

    Du nutzt ausgediente, aber leistungsstarke und vor allem stromsparende ThinClients oder Mini-PCs. Das ist die TinyMiniMicro-Liga, die im Idle extrem wenig verbraucht, aber genug Power für deine gesamte Home Lab Spielwiese bietet.

    • Deine Wahl: Gebrauchte ThinClients (z.B. von Lenovo, HP, Dell). Sie sind günstig, leise und verbrauchen im Idle oft nur 5 bis 20 Watt.
    • Der Hypervisor: Wir installieren Proxmox Virtual Environment als Host-Betriebssystem. Das ermöglicht dir, Home Assistant in einer dedizierten VM zu betreiben.
    • Die Installation: Statt das nackte Home Assistant OS zu installieren, nutzt du ein Proxmox Helper Script (z.B. von tteck). Dieses installiert dir Home Assistant OS als fertige VM mit minimalem Aufwand.ThinClient→Proxmox VE→HA VM+LXCs/VMs fu¨r andere Dienste
    • Wichtig: Im BIOS/UEFI solltest du alle C-States aktivieren, um die maximale Stromersparnis im Idle herauszuholen.
    • Hier eine Boot NVMe verwenden 1-2TB
    • und eine SSD für das Backup 2-4TB
    • für MediaDaten externe klassiche USB Harddisk

    🌐 Mehr als nur Smart Home: Deine Top 10 Dienste auf Proxmox

    Der große Vorteil von Proxmox ist, dass dein ThinClient genug Kapazität für weitere Dienste hat. Hier sind 10 beliebte Dienste, die du neben HA in eigenen LXCs oder VMs laufen lassen kannst:

    1. Jellyfin: Medien-Streaming-Server (Alternative zu Plex/Emby).
    2. Paperless-ngx: Dokumentenverwaltung (Scan-to-Archive).
    3. Immich: Private, selbst gehostete Foto- und Video-Backup-Lösung (Alternative zu Google Photos).
    4. AdGuard Home: Netzwerkweiter Werbe- und Tracking-Blocker (DNS).
    5. Nextcloud: Private Cloud-Speicher- und Produktivitätsplattform.
    6. Vaultwarden: Selbst gehosteter Passwort-Manager (Alternative zu Bitwarden).
    7. Grafana/InfluxDB: Visualisierung und Speicherung von Messdaten (z.B. von HA-Sensoren).
    8. Pi-hole: Ebenfalls ein DNS-basierter Werbeblocker.
    9. Homebridge/Hoobs: Bridge für Apple HomeKit-Integration von Nicht-HomeKit-Geräten.
    10. Unifi Controller: Verwaltung deiner Ubiquiti UniFi Netzwerkgeräte.

    📶 Fokus: Zigbee – Dein Weg ins Funknetz

    Zigbee ist der Schlüssel zu einer großen Auswahl an günstigen und verbreiteten Smart-Home-Geräten.

    Adapter-Wahl: SMLIGHT SLZB-06 (Der strategische Vorteil)

    Wir favorisieren den SMLIGHT SLZB-06 oder ähnliche Adapter, die per Ethernet angebunden werden: [Link zum SMLIGHT SLZB-06 einfügen]

    • Vorteil: Der Adapter ist vom Standort der Home Assistant Zentrale (deinem ThinClient) entkoppelt. Du kannst ihn strategisch in der Wohnung positionieren, wo der Empfang am besten ist. Das sorgt für maximale Stabilität im Funknetz.
    • Der SLZB-06 nutzt den CC2652P-Chip und ist kompatibel mit Zigbee2MQTT.

    Zigbee-Netzwerk: Der Repeater-Trick

    Damit dein Zigbee-Netzwerk robust ist, brauchst du nicht nur den Koordinator (den Adapter), sondern auch Repeater.

    • Praktischer Tipp: Setze auf jeder Etage (oder alle paar Meter) mindestens eine aktive Zigbee-Komponente ein, die dauerhaft mit Strom versorgt wird (z.B. smarte Steckdosen, fest verbaute Lichter oder Relais). Diese Geräte fungieren als Repeater (Mesh-Router) und erhöhen so Reichweite und Zuverlässigkeit deines Netzes.

    Zigbee-Software: ZHA vs. Zigbee2MQTT

    Wir empfehlen Zigbee2MQTT (Z2M). Es ist ein separates Community-Projekt mit der größten Geräteunterstützung am Markt.

    Prüfe hier die Geräteunterstützung: https://zigbee.blakadder.com/