Kategorie: Proxmox

  • Warum ein lokaler Proxmox Backup Server sinnvoll ist – und wie KI die Einrichtung erleichtert

    Warum ein lokaler Proxmox Backup Server sinnvoll ist – und wie KI die Einrichtung erleichtert

    Wer mit Proxmox arbeitet, kommt früher oder später an den Punkt, an dem man „mal eben schnell“ etwas ausprobieren möchte: neue Container, neue Images, Migrationen, Updates oder riskante Konfigurationen. Genau dabei entstehen aber auch schnell Situationen, in denen etwas schiefgehen kann. Und spätestens dann merkt man: Ein zuverlässiges Backup ist Gold wert.

    In meinem eigenen Setup betreibe ich einen Root-Server bei Hetzner mit Proxmox. In der Firma läuft ebenfalls ein Proxmox Backup Server (PBS) und beide Standorte sind – ganz modern – per Tailscale verbunden. So laufen dort täglich Backups im Hintergrund, ohne dass ich mich darum kümmern muss.

    Das Problem ist allerdings:
    Die Sicherungen zwischen zwei Standorten über typische Internetanschlüsse (z. B. 200/50 Kabel Deutschland) dauern naturgemäß lange. Wenn ich also auf dem Hetzner-Server etwas ausprobiere oder einen Container kurz vorm Umbau sichern möchte, muss ich oft lange warten.

    Die Lösung: Ein zusätzlicher lokaler PBS direkt auf dem Proxmox-Host

    Um dieses Nadelöhr zu umgehen, habe ich auf dem Hetzner-Server selbst einen weiteren Proxmox Backup Server eingerichtet – nicht als Hardware, sondern ganz einfach als LXC-Container. Dieser lokale Backup-Server sichert die Container praktisch mit NVMe-Geschwindigkeit.

    Das Schöne:
    So kann man schnell und unabhängig vom Internetzugang Sicherungen erstellen und hat trotzdem weiterhin die Möglichkeit, die Backups an den Haupt-PBS (z. B. in der Firma) zu übertragen.

    🔐 Wichtig: Für echte Datensicherheit sollte man unbedingt auch einen separaten, dedizierten PBS betreiben. Der lokale Container ist eine Ergänzung – keine vollständige Backup-Strategie.


    🔧 Der Trick: Die Struktur ist immer gleich

    Egal, ob man einen PBS als LXC, VM oder dediziertem Server einrichtet – der Ablauf folgt immer derselben Grundstruktur:

    1. Umgebung vorbereiten
      (Ordner, Rechte, Netzwerk, Ressourcen)
    2. Container/Server erstellen
      (Hostname, ID, Ressourcen, Image)
    3. Konfiguration anpassen
      (Bind-Mounts, Netzwerkregeln, Sonderrechte)
    4. PBS installieren
      (Repository aktivieren, Paket installieren)
    5. Zugänge einrichten
      (Login, Datastore erstellen, Fingerprint übernehmen)
    6. Proxmox auf den PBS zeigen lassen
      (Storage einbinden und testen)
    7. Optional: VPN oder externen Zugriff konfigurieren
      (Tailscale, WireGuard usw.)

    Die gute Nachricht:
    👉 Die eigentliche Technik ist oft komplex — aber die Struktur dahinter ist immer die gleiche.


    🤖 Wie KI das Ganze extrem vereinfacht

    Viele schrecken vor Befehlen, UID-Mappings oder Konfigurationsdateien zurück, besonders:

    • Windows-User ohne Linux-Erfahrung
    • Proxmox-Einsteiger
    • Administratoren, die einfach nur „Backup an – fertig“ wollen

    Hier kommt die KI ins Spiel:

    Du musst nicht mehr alle Details kennen.
    Du brauchst nur diese Struktur und kannst die KI bitten:

    „Erstelle mir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um auf meinem Proxmox-Host einen unprivilegierten PBS-LXC einzurichten.
    Host-Pfad: /mein/pfad
    Container-ID: 1234
    Netzwerk: 10.0.0.50
    Nutze Bind-Mounts und Tailscale.“

    Und die KI erzeugt dann:

    • komplette Bash-Befehle
    • Container-Konfiguration
    • Proxmox-Optionen
    • Erklärungen zu jedem Schritt
    • Fehlerhinweise
    • Notfall-Tipps

    Selbst anspruchsvolle technische Punkte wie UID-Mapping oder Mount-Parameter können automatisch generiert werden.
    Das macht die Einrichtung sogar für Windows-User machbar:

    • Keine Linux-Erfahrung notwendig
    • Nur Copy-&-Paste
    • Keine Gefahr, falsche Optionen zu wählen
    • Immer auf deine Umgebung angepasst